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Starke Kooperationspartner im Netzwerk Rheumatologie

Netzwerke wollen durch Verknüpfung ihrer verschiedenen Elemente die Möglichkeiten und Stärken jedes einzelnen Partners für den gesamten Verbund nutzen. Wirklich wertvoll werden sie aber erst durch die Kooperationen ihrer Strukturen. Die Entwicklung eines solchen Mehrwertes von Netzwerken bedarf bestimmter Prozesse, zum Beispiel der regelmäßigen Kommunikation sowie der Identifikation und Festlegung gemeinsamer Ziele.

 

 

Bundesweite Versorgung von Rheuma-Patienten

 

Die Arbeitsgemeinschaft der Regionalen Kooperativen Rheumazentren (AGRZ) in der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) ist ein Netzwerk, das Patientin und Patient in den Mittelpunkt seiner Tätigkeit stellt: eine bundesweit gute Versorgung Rheumakranker ist das Ziel. Dafür haben sich 30 Regionale Kooperative Rheumazentren zusammengeschlossen, in denen sich die Kräfte in der deutschen Rheumatologie bündeln. Weil sie den Mehrwert der Vernetzung erleben, ist es ihnen trotz unzureichender Finanzierung gelungen, leistungsfähige Strukturen für eine ganzheitliche und qualitativ hoch stehende Patientenbetreuung zu etablieren.

 

Auch in der Rheumatologie drohen das Mögliche und das Machbare immer weiter auseinander zu driften, ein Prozess der wohl nicht gänzlich verhindert werden kann. Um die zur Verfügung stehenden zahlreichen neuen Möglichkeiten trotz der einschneidenden Veränderungen in der Gesundheitsstruktur möglichst vielen Betroffenen zukommen lassen zu können, bedarf es neuer Strategien in Diagnostik und Therapie. Solche Konzepte brauchen die Verknüpfung zu bestehenden Netzen von Betroffenen, Experten, Wissenschaftlern und allen anderen an der Rheumatologie Beteiligten! Das gemeinsame Ziel ist es, ein breites Verständnis und Akzeptanz für diese Konzepte zu etablieren.

 

 

Strukturelle und regionale Verknüpfung

 

Die Rheumazentren gruppieren sich um eine Universitätsklinik und fassen rheumatologische und kinderrheumatologische Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken und niedergelassene Rheumatologen der Region zusammen. Sie sind Ansprechpartner und Anlaufstelle für die Rheumakranken und kooperieren eng mit Hausärzten, Internisten, Orthopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Psychologen und Selbsthilfegruppen. Im Kompetenznetz Rheuma sind die Zentren untereinander und mit den Institutionen in Klinik und Forschung verknüpft.

 

 

Leistungsfähigkeit und Qualität durch Projektgruppen

 

Die Leistungsfähigkeit der Rheumazentren spiegelt sich in ihren vielfältigen Aktivitäten wider. Zur Sicherung des Versorgungsstandards bieten die meisten Zentren regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen, ärztliche Qualitätszirkel und Patientenschulungsprogramme an. Projektgruppen (zum Beispiel „Diagnose und Therapieleitlinien“, „EDV und Dokumentation“, „Rehabilitation“) sorgen für die rasche Verbreitung der im Kompetenznetz Rheuma gewonnenen Erkenntnisse auf Versorgungsebene.

 

Große Akzeptanz finden die Diagnose- und Therapieempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, die als Instrument der Qualitätssicherung breit eingesetzt werden. Die Rheumazentren liefern außerdem die Daten für das wichtigste epidemiologische Instrument der deutschen Rheumatologie, die bundesweite Kerndokumentation von Rheumapatienten. Die Mehrzahl der Zentren wertet ihre eigenen Daten auch selbst aus, um die Patientenversorgung weiter optimieren zu können.

 

 

Stark trotz finanzieller Hürden

 

Die Rheumazentren wurden ab 1992 zunächst im Rahmen einer Anschubförderung durch das Bundesgesundheitsministerium aufgebaut. Danach mussten sie sich aus eigener Kraft tragen und weiterentwickeln.

 

Die meisten Zentren arbeiten als eingetragene Vereine, einige auch als Interessenverbund. Eine Regelfinanzierung über den Pflegesatz der Gesetzlichen Krankenversicherung haben nur fünf Rheumazentren erreicht. Elf weitere finanzieren sich aus anderen Quellen, wie zum Beispiel Sponsorengeldern, Drittmitteln oder Mitgliedsbeiträgen. Die Arbeitsgemeinschaft wird durch eingeworbene Drittmittel unterstützt, die es ihr erlauben jährlich bis zu 5 versorgungsnahe Projekte zu unterstützen.

 

 

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Aktiv mit Rheuma am Arbeitsplatz, mehr

European Curriculum Rheumatology, mehr

Langzeitbeobachtung

 

von jungen Erwachsenen, die schon als Kinder Rheuma hatten, mehr

 

Klinische Studien, mehr

Flyer Kerndokumentation

 

zur Patienteninformation, mehr

 

Aktionsplan Rheuma

 

der Deutschen Rheuma-Liga, mehr