Ein Netzwerk für die Rheumaforschung

 

 

 

Das Kompetenznetz Rheuma ist als Arbeitsgemeinschaft seit 2004 in die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) integriert und repräsentiert die Forschungsaktivitäten der Gesellschaft.

 

 

Welche Ziele und Aufgaben werden verfolgt?

 

  • Wichtigstes Ziel des Forschungsverbunds ist es, den Transfer von Forschungsergebnissen vom Labor zum Krankenbett zu unterstützen und zu beschleunigen. Damit will das Netz die medizinische Versorgung der Rheumakranken verbessern.
  • Der zentrale Gedanke ist die Vernetzung aller forschungsaktiven Gruppen in Deutschland miteinander und mit führenden klinischen Gruppen und Zentren in der Rheumatologie, um eine enge Zusammenarbeit von Wissenschaftlern an Forschungsinstituten, Universitätskliniken und rheumatologischen Krankenhäusern sowie niedergelassenen Rheumatologen zu erreichen.
  • Durch die Vernetzung der rheumatologischen Forschung in Deutschland können Umfang und Qualität der wissenschaftlichen Publikationen und somit die internationale Konkurrenzfähigkeit gesteigert werden.
  • Einen weiteren Schwerpunkt setzen die Mitglieder des Netzes auf die Entwicklung und Unterhaltung wissenschaftlicher Qualitätskontrollen im Gesundheitswesen.
  • Die Einbindung in EU-Konsortien und andere internationale Organisationen sichert eine Vernetzung auf dieser Ebene.

 

 

Welche Arbeitsbereiche werden gefördert?

 

Entsprechend der Zielsetzung unterscheidet das Rheuma-Netz drei große Forschungsbereiche: die klinische, experimentelle und versorgungsbezogene Forschung. Die Forschungsarbeiten konzentrieren sich überwiegend auf die entzündlich-rheumatischen Systemerkrankungen. Die klinische Forschung befasst sich mit den drei wichtigsten entzündlich-rheumatischen Krankheitsgruppen: rheumatoide Arthritis, Immunvaskulitiden, Spondyloarthritiden. In 2007 wurde der jüngste Arbeitsbereich Osteoarthrosen gegründet, deren Mitglieder Forschungsprojekte im Bereich der Rheuma-Orthopädie entwickeln und betreuen.

 

 

Arbeitsbereiche:

 

 

 

Wie entstand das Kompetenznetz?

 

Als eines von 17 Kompetenznetzen in der Medizin wird das Rheuma-Netz seit 1999 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Entstanden ist es auf Initiative von 6 Kompetenzzentren in der Rheumatologie: Berlin, Düsseldorf, Erlangen, Freiburg, Hannover und Lübeck/Bad Bramstedt.

 

 

Geschäftsstelle, 08.04.2009

Mitgliedschaft

 

im Kompetenznetz Rheuma, mehr

Final Report 2007

 

des Kompetenznetzes Rheuma, mehr

 

Ergebnis der internatio- nalen Begutachtung, mehr

Reisestipendien

 

der Arthur-Vick-Stiftung, mehr

Gesundheitsforschung

 

Programm der Bundesregierung