Rheumatoide Arthritis
Systemische Sklerose/ Sklerodermie
Fibromyalgiesyndrom



Was ist eine Systemische Sklerose bzw. Sklerodermie?

 

Die systemische Sklerose ist eine seltene chronische Krankheit mit Entzündung und Bindegewebsvermehrung, die regelmäßig die Haut und die Blutgefäße, oft auch die Lunge, Speiseröhre und Magen, seltener die Niere und das Herz betrifft. Ihre Ursache ist unbekannt. Autoimmunvorgänge spielen eine wesentliche Rolle. Nach der Ausdehnung des Hautbefalls wird eine diffuse von einer begrenzten Form unterschieden. Wenn außer der Sklerodermie auch wesentliche Symptome anderer rheumatischer Krankheiten auftreten, spricht man von einem Sklerodermie-Überlappungssyndrom.

 

 

Welche Beschwerden und Symptome können bei systemischer Sklerose auftreten?

 

Weiß-/Blaufärbung der Finger ausgelöst durch Kälte (sog. Raynaud-Phänomen)

Typisches Symptom ist eine Verdickung und Verhärtung der Haut an Händen und Füßen, die bei der diffusen Form auch die Arme, den Körper und das Gesicht betrifft. Durchblutungsstörungen durch Verengung der Blutgefäße führen oft zu anfallsweise auftretenden Weiß- und Blauverfärbungen (Raynaud-Phänomen) der Finger oder Zehen und können Geschwüre an den Fingerspitzen und Zehen hervorrufen. Luftnot, Schluckstörungen, Sodbrennen und Gelenkschmerzen können auf eine Beteilung von Lungen, Speiseröhre und Gelenken hinweisen.

 

 

Wie kann man eine systemische Sklerose diagnostizieren?

 

Bei Auftreten von Raynaud-Phänomen und/oder Verdickungen und Verhärtungen der Haut sollte über den Hausarzt der Rheumatologe konsultiert werden. Die körperliche Untersuchung, die Untersuchung der Blutgefäße, die Untersuchung der inneren Organe und insbesondere der Nachweis krankheitstypischer Autoantikörper im Blut führen zur Diagnose.

 

 

Welche Behandlungen gibt es bei Krankheiten mit Myositis?

 

Ziel der Behandlung ist die Besserung von Entzündung, Bindegewebsneubildung und Durchblutung. Je nach Symptom, Krankheitsausprägung und Organbeteiligung werden cortisonartige und immunsuppressive Medikamente eingesetzt sowie durchblutungsfördernde Medikamente oder physikalische Therapien.

 

 

Wie können diese Krankheiten verlaufen?

 

Der Krankheitsverlauf ist abhängig von der Ausdehnung und Schwere der Haut- und Organbeteiligung und von den nachgewiesenen Autoantikörpern. Bei geringer Ausdehnung der Hautbeteiligung ist der Verlauf in der Regel langsam und gutartig. Bei ausgedehntem Hautbefall und insbesondere bei schwerer Lungen, Herz- und Nierenbeteiligung können deutliche Beeinträchtigungen und kritische Situationen (Durchblutungsstörungen, Organschäden) entstehen.

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