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Rheuma ist noch nicht heilbar, aber meist gut behandelbar
![]() Rheumatherapie will Schmerzen und andere Symptome lindern oder beseitigen, die Entwicklung von Schäden am Bewegungssystem verhindern und damit die Lebensqualität auf Dauer erhalten. Bei den meist chronischen und lebensbegleitenden Krankheiten besteht die beste Behandlungsstrategie in der möglichst frühzeitigen und kontinuierlichen Anwendung verschiedener Therapieverfahren mit dem Ziel der Remission, d.h. einem Zustand, der wie geheilt erscheint, ohne wesentliche Beschwerden, Symptome oder Einschränkungen der Alltagsaktivitäten.
Worin besteht die Therapie?
Die Behandlung besteht in Abhängigkeit von der rheumatischen Krankheit, ihrer Krankheitsaktivität, -ausprägung und drohenden Schäden, meist in einer Kombination verschiedener medikamentöser und nichtmedikamentöser Therapiemaßnahmen. Dabei werden sowohl systemische (z.B. Tabletten als auch lokale (z.B. Cortison-Injektionen in das Gelenk) medikamentöse Therapieformen angewendet. Um das Behandlungsziel zu erreichen, ist eine Kontrolle von Wirksamkeit und Verträglichkeit der Rheumatherapie notwendig. Dies verlangt eine gute Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Hausarzt, Rheumatologe, Physiotherapeut und dem Betroffenen.
Welche medikamentösen Therapieformen gibt es?
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(c) 2010 Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V., Letzte Änderung am 30.12.2008