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Preise und Ehrungen der DGRh 2022

01.09.2022

Während des 50. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) würdigte diese in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Rheumatologie mit Ehrungen und Preisen. Deren Verleihung fand in diesem Jahr am 31. August 2022 in Berlin statt. Neben verschiedenen Wissenschaftspreisen zählen zu den Auszeichnungen auch die Kußmaul-Medaille und die Ehrenmitgliedschaften der Fachgesellschaft.

Die DGRh verleiht die Kußmaul-Medaille 2022 an Ludwig Georg Bernhard Hammel aus Schweinfurt in Anerkennung und Würdigung seiner außerordentlichen Verdienste um die Rheumatologie. Prof. Dr. med. Jürgen Braun aus Berlin würdigte den Geehrten und überreichte bei der Kongresseröffnung die silberne Plakette.

Ehrenmitglieder der DGRh wählt die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstands. Die Fachgesellschaft würdigt damit alljährlich Mitglieder für ihren außergewöhnlichen und vorbildhaften Einsatz in der DGRh und der Rheumatologie. In diesem Jahr ehrt die DGRh damit Prof. Dr. med. Gerd-Rüdiger Burmester. Im Rahmen des Jubiläumskongresses würdigte der Präsident der DGRh, Prof. Dr. med. Andreas Krause, die Leistung von Gerd-Rüdiger Burmester in seiner Laudatio. Im feierlichen Rahmen der Kongresseröffnung nahm auch Prof. Dr. rer. nat. Andreas Radbruch aus Berlin die Ehrenmitgliedschaft der DGRh entgegen. Seine Laudatio hielt Prof. Dr. med. Elisabeth Märker-Hermann, Präsidentin des Stiftungsrats des DRFZ und Vorsitzende des Kuratoriums der Deutschen Rheumastiftung.

Den Rudolf-Schoen-Preis 2022 für eine exzellente wissenschaftliche Arbeit aus dem Gebiet der Rheumatologie überreichte der Laudator Prof. Dr. med. Christof Specker an Prof. Dr. rer. nat. Silvia Capellino für Ihre Forschungsleistung zur „Rolle des Neurotransmitters Dopamin in der rheumatoiden Arthritis“.

Die Joachim-Kalden-Promotionspreise der DGRh gingen in diesem Jahr an zwei in Berlin tätige Nachwuchswissenschaftler. Ausgezeichnet wurde die 30-jährige Medizinerin Dr. med. Lisa-Jasmin Müller, die mit ihrer Arbeit „Funktionelle Korrelate Follikulärer T-Helferzellen in der Lunge von Sarkoidose-Patienten und in einem murinen Atemwegs-Inflammationsmodell“. Dr. med. Arman Aue, Jahrgang 1993, erlangte die Auszeichnung für seine Dissertation mit dem Titel „Signifikant erhöhte STAT1-Spiegel in Lupus-B-Zellen als Verknüpfung gesteigerter Interferonsignatur und gestörter B-Zellfunktion“. Prof. Dr. med. Hendrik Schulze-Koops überreichte die Preise an die beiden Nachwuchswissenschaftler und würdigte sie mit seiner Laudatio.

Gemeinsam mit der Hans-Hench Stiftung zur Förderung der Rheumatologie e.V. mit Sitz in Freiburg schrieb die DGRh für 2022 erneut einen Preis aus. Dieser ging in diesem Jahr an Dr. med. Nancy Garbe vom Universitätsklinikum Halle (Saale). Die 33-jährige Rheumatologin wurde damit ausgezeichnet für ihre Arbeit mit dem Titel „The impact of a structured one–day seminar on disease–specific knowledge, lifestyle habits and disease impairment in ANCA– associated vasculitis. Results of a randomized, controlled study“. Ihre Laudatio hielt Prof. Dr. med. Dirk Meyer-Olson, Sprecher der Kommission Rehabilitation, Physikalische Therapie und Sozialmedizin.

Der Mediziner PD Dr. med. Björn Tampe von der Universitätsmedizin Göttingen erhält für seine Arbeit mit dem Titel „Comparative analysis of SGLT-2 expression in renal vasculitis and lupus nephritis“ den John Grube Forschungspreis 2022. Die John Grube Foundation e. V. verleiht seit 2021 gemeinsam mit der DGRh den John Grube Forschungsförderpreis. Prof. Dr. med. Ulf Wagner würdigte ihn in seiner Laudatio.

Während des Kongresses in Berlin verlieh auch die AG Junge Rheumatologie (AGJR) ihr Wissenschafts- und Lehrpreise: Der Wissenschaftspreis für ein Thema der Grundlagenforschung ging an Dr. med. Simon Melderis aus Hamburg für seine Arbeit “Die Amphiregulin/EGFR-Achse schützt vor Lupus¬nephritis durch Runterregulierung von pathogenen CD4+ T-Helfer-Zell Antworten”. Den Preis für die klinische Forschung verlieh die AGJR an PD Dr. med. David Simon aus Erlangen und Dr. med. Filippo Fagni für die Arbeit “Efficacy and safety of SARS-CoV-2 revaccination in non-responders with immune-mediated inflammatory disease”. Ein Lehrpreis der AGJR für besondere Leistungen in der Aus- und Weiterbildung ging in diesem Jahr an Prof. Dr. med. Ina Kötter und Dr. med. Johannes Mattar für ihre Arbeit und der Veranstaltung der „Rheumatologische Sommerakademie“. Mit einem weiteren Lehrpreis der AGJR für besondere Leistungen in der studentischen Ausbildung im Fachbereich Rheumatologie wurden Prof. Dr. med Martin Aringer und die Mitglieder der Kommission für Studentische Ausbildung ausgezeichnet für ihre Arbeit und die Erstellung des „Skriptums Rheumatologie“ und der „Bildimpulse“.

Ihr Kontakt

DGRh Geschäftsstelle

Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V.

Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang C

10179 Berlin