Aktuelles | 04. Dezember 2025
Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e. V. (DGRh) und ihre Arbeitsgemeinschaft Kompetenznetz Rheuma (KNR) betreiben seit dem Jahr 2019 erfolgreich eine gemeinsame Forschungsinitiative. Damit schaffen sie eine Grundlage für nachhaltige rheumatologische Forschung und Wissenschaft an Einrichtungen der universitären Rheumatologie und Klinischen Immunologie in Deutschland. Die Arbeitsgemeinschaft Junge Rheumatologie (AGJR) der DGRh unterstützt das Projekt.
Für den siebten Förderabschnitt 2026/2027 schreibt die DGRh erneut eine wissenschaftliche Projektförderung aus.
Zielgruppe
Die Forschungsinitiative von DGRh und KNR richtet sich an junge Wissenschaftler:innen auf dem Weg zur Habilitation. Antragsberechtigt sind daher ausschließlich folgende Personengruppen:
Die Struktureinheit der Antragstellenden muss über mindestens eine bestehende W2-Professur im Bereich Rheumatologie verfügen sowie eine ausgewiesene grundlagenorientierte rheumatologische Ausrichtung der Forschungsaktivitäten vorweisen. Von der DGRh unterstützte Stipendiat:innen müssen während der geförderten Zeiträume entsprechend dem Förderumfang (Vollzeit/Teilzeit) von klinischen Verpflichtungen freigestellt werden.
Art und Ziel der Förderung
Ziel ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Rheumatologie und klinischen Immunologie und zugleich deren stärkere Sichtbarkeit an medizinischen Hochschulen. Die Förderung umfasst eine zweijährige wissenschaftliche Projektunterstützung, die bei anteiliger Finanzierung auch über einen längeren Zeitraum möglich ist. Sie soll Nachwuchswissenschaftler:innen die nötigen Freiräume geben, um eigene innovative Forschungsprojekte unabhängig von klinischen Verpflichtungen weiterzuentwickeln und ihre akademische Laufbahn nachhaltig aufzubauen.
Zusätzlich zur finanziellen Unterstützung werden die Geförderten systematisch in die wissenschaftlichen Strukturen der DGRh eingebunden. Dies umfasst:
Auch diese Maßnahmen tragen zur langfristigen Förderung akademischer Karrieren in der rheumatologischen Forschung bei.
Förderungswürdige Projekte
Förderfähig sind wissenschaftliche Projekte aus allen Bereichen der rheumatologischen Forschung, die auf innovativen wissenschaftlichen Ideen beruhen und das Potenzial für drittmittelgeförderte Anschlussprojekte besitzen. Im Interesse der Nachhaltigkeit der Förderung wird erwartet, dass spätestens zum Abschluss der Förderperiode ein Antrag bei der Deutschen Forschungsgemein- schaft (DFG) gestellt wird.
Finanzieller Umfang der Förderung
Die maximale Fördersumme beträgt 220.000 Euro brutto und umfasst:
Auszeichnung und Sichtbarkeit
Erfolgreiche Antragsteller:innen für die aktuelle Förderphase werden auf dem 54. Kongress der DGRh 2026 in Leipzig vorgestellt und ausgezeichnet. Die Institution der geförderten Person erhält zudem die Urkunde „Ausgezeichnete Einrichtung der DGRh Forschungsinitiative 2026“.
Bewerbungsverfahren
Projektanträge (max. 10 Seiten, angelehnt an das DFG-Format) sind digital bei der Geschäftsstelle der DGRh unter info@dgrh.de einzureichen. Die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar 2026. Nach Prüfung durch unabhängige Gutachter:innen entscheidet der Vorstand der DGRh über die Vergabe der Mittel. Bewerbungen aus Arbeitsgruppen von Vorstandsmitgliedern sind zulässig, sofern das jeweilige Mitglied vollständig aus allen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen ist. Bewerbungen durch Vorstandsmitglieder selbst sind ausgeschlossen.
Prof. Dr. med. Ulf Wagner | Präsident der DGRh
Prof. Dr. med. Torsten Witte | Sprecher des Kompetenznetz Rheuma
Claudia Föllmer
Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e.V.
Geschäftsstelle der DGRh
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang C
10179 Berlin