Ausschreibung DGRh Forschungsinitiative 2026

Bewerben Sie sich bis zum 28. Februar 2026!

Aktuelles | 04. Dezember 2025

Ihr Kontakt

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e. V. (DGRh) und ihre Arbeitsgemeinschaft Kompetenznetz Rheuma (KNR) betreiben seit dem Jahr 2019 erfolgreich eine gemeinsame Forschungsinitiative. Damit schaffen sie eine Grundlage für nachhaltige rheumatologische Forschung und Wissenschaft an Einrichtungen der universitären Rheumatologie und Klinischen Immunologie in Deutschland. Die Arbeitsgemeinschaft Junge Rheumatologie (AGJR) der DGRh unterstützt das Projekt.

Für den siebten Förderabschnitt 2026/2027 schreibt die DGRh erneut eine wissenschaftliche Projektförderung aus.

Zielgruppe

Die Forschungsinitiative von DGRh und KNR richtet sich an junge Wissenschaftler:innen auf dem Weg zur Habilitation. Antragsberechtigt sind daher ausschließlich folgende Personengruppen:

  • wissenschaftlich tätige Ärztinnen und Ärzte im Aufbau ihrer wissenschaftlichen Karriere in der DGRh,
  • die an einer Universitätsklinik in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind,
  • sich auf dem Weg zur Habilitation befinden,
  • deren Projekte das Potenzial für eine perspektivische Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) aufweisen,
  • Mitglieder der DGRh sind.

Die Struktureinheit der Antragstellenden muss über mindestens eine bestehende W2-Professur im Bereich Rheumatologie verfügen sowie eine ausgewiesene grundlagenorientierte rheumatologische Ausrichtung der Forschungsaktivitäten vorweisen. Von der DGRh unterstützte Stipendiat:innen müssen während der geförderten Zeiträume entsprechend dem Förderumfang (Vollzeit/Teilzeit) von klinischen Verpflichtungen freigestellt werden.

Art und Ziel der Förderung

Ziel ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Rheumatologie und klinischen Immunologie und zugleich deren stärkere Sichtbarkeit an medizinischen Hochschulen. Die Förderung umfasst eine zweijährige wissenschaftliche Projektunterstützung, die bei anteiliger Finanzierung auch über einen längeren Zeitraum möglich ist. Sie soll Nachwuchswissenschaftler:innen die nötigen Freiräume geben, um eigene innovative Forschungsprojekte unabhängig von klinischen Verpflichtungen weiterzuentwickeln und ihre akademische Laufbahn nachhaltig aufzubauen.

Zusätzlich zur finanziellen Unterstützung werden die Geförderten systematisch in die wissenschaftlichen Strukturen der DGRh eingebunden. Dies umfasst:

  • Vorstellung der geförderten Projekte im wissenschaftlichen Programm der DGRh- Jahrestagungen,
  • Aufnahme in Gremien der DGRh,
  • Einbindung in die Wissenschaftsplattform der DGRh,
  • Vernetzung der erfolgreichen Antragstellenden im Rahmen des Mentoringprogramms der DGRh (sofern verfügbar).

Auch diese Maßnahmen tragen zur langfristigen Förderung akademischer Karrieren in der rheumatologischen Forschung bei.

Förderungswürdige Projekte

Förderfähig sind wissenschaftliche Projekte aus allen Bereichen der rheumatologischen Forschung, die auf innovativen wissenschaftlichen Ideen beruhen und das Potenzial für drittmittelgeförderte Anschlussprojekte besitzen. Im Interesse der Nachhaltigkeit der Förderung wird erwartet, dass spätestens zum Abschluss der Förderperiode ein Antrag bei der Deutschen Forschungsgemein- schaft (DFG) gestellt wird.

Finanzieller Umfang der Förderung

Die maximale Fördersumme beträgt 220.000 Euro brutto und umfasst:

  • Finanzierung der Stelle des/der Antragstellenden über die jeweilige Institution,
  • Preisausschreibung in Höhe von 7.500 Euro brutto pro Jahr für die Einreichung von jährlich
  • zwei Abstracts (DGRh-Kongress und ACR/EULAR),
  • Abschluss-Preisausschreibung in Höhe von 8.000 Euro brutto im Falle eines erfolgreichen DFG-Antrags.

Auszeichnung und Sichtbarkeit

Erfolgreiche Antragsteller:innen für die aktuelle Förderphase werden auf dem 54. Kongress der DGRh 2026 in Leipzig vorgestellt und ausgezeichnet. Die Institution der geförderten Person erhält zudem die Urkunde „Ausgezeichnete Einrichtung der DGRh Forschungsinitiative 2026“.

Bewerbungsverfahren

Projektanträge (max. 10 Seiten, angelehnt an das DFG-Format) sind digital bei der Geschäftsstelle der DGRh unter info@dgrh.de einzureichen. Die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar 2026. Nach Prüfung durch unabhängige Gutachter:innen entscheidet der Vorstand der DGRh über die Vergabe der Mittel. Bewerbungen aus Arbeitsgruppen von Vorstandsmitgliedern sind zulässig, sofern das jeweilige Mitglied vollständig aus allen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen ist. Bewerbungen durch Vorstandsmitglieder selbst sind ausgeschlossen.


Prof. Dr. med. Ulf Wagner | Präsident der DGRh

Prof. Dr. med. Torsten Witte | Sprecher des Kompetenznetz Rheuma

Ihr Kontakt

Claudia Föllmer
Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e.V.
Geschäftsstelle der DGRh
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang C
10179 Berlin

+49 30 240 484 62

+49 30 240 484 79

claudia.foellmer@dgrh.de

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