Die DGRh verleiht seit 2006 in jedem Jahr die Kußmaul-Medaille an herausragende Persönlichkeiten, die mit ihrem Lebenswerk oder mit einer bedeutsamen Einzelleistung die Rheumatologie in Deutschland entscheidend geprägt haben.

Namensgeber der Auszeichnung ist der deutsche Internist Adolf Kußmaul (geboren 1822 in Graben bei Karlsruhe, gestorben 1902 in Heidelberg). Er wirkte in Heidelberg, Erlangen, Freiburg und Straßburg. Neben der Beschreibung der Kußmaul-Atmung zum Beispiel beim diabetischen Koma, des Kußmaul-Pulses, eines paradoxen Pulses bei Perikarditis, sind seine gastroenterologischen Forschungen mit der Einführung eines Vorläufers des Gastroskops bedeutsam.
Zusammen mit Maier beschrieb er 1866 die Kußmaul-Maier-Krankheit oder Panarteriitis nodosa als eine Entzündung und fibrinoide Nekrose von Arterien mittlerer Größe mit Aneurysmenformation und Organinfarkten.
Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e.V. (DGRh) verleiht die Kußmaul-Medaille 2025 an Ursula Faubel, Geschäftsführerin des Deutschen Rheuma-Liga Bundesverbands. Mit der Auszeichnung würdigt die Fachgesellschaft ihr langjähriges, aktives Engagement für die Belange von Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Die 59-Jährige steht seit mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze des Bundesverbands der Deutschen Rheuma-Liga. Als eine der heute zahlenmäßig größten Vertretungen von Patientinnen und Patienten in Deutschland hat Faubel die DRL zu einer bedeutenden gesundheitspolitischen Stimme entwickelt.
Die Preisverleihung fand im Rahmen des Deutschen Rheumatologiekongresses 2025 in Wiesbaden statt. Die Laudatio hielt Rotraut Schmale-Grede, Präsidentin des DRL Bundesverbands: „Ursula Faubel ist bis in die Haarspitzen beseelt vom Gedanken, für Betroffene eine möglichst lebenswerte und gute Versorgung zu erreichen. Sie hat die Rheuma-Liga entscheidend geprägt – mit einer Hingabe, wie ich sie bei nur wenigen Menschen erlebt habe,“ hob Schmale-Grede in ihrer Rede hervor.

Ursula Faubel wurde 1966 in Wermelskirchen geboren. Sie studierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und schloss ihr Studium mit dem Magister Artium in Philosophie, Vergleichender Religionswissenschaft und Anglistik ab. Es folgten Weiterbildungen im Bereich Rechtswissenschaft sowie ein Fernstudium im Sozialmanagement.
Seit Januar 2002 ist Faubel Geschäftsführerin des Deutschen Rheuma-Liga Bundesverbands mit Sitz in Bonn. Bereits ab 1999 arbeitete sie als Referentin für Gesundheits- und Sozialpolitik in der Organisation und übernahm 2001 kommissarisch die Geschäftsführung. Zuvor war sie in der Studienberatung des Deutschen Studentenwerks tätig.
Ursula Faubel vertritt die Interessen der Rheuma-Liga in wichtigen gesundheitspolitischen Gremien. Sie ist Mitglied der Patientenvertretung im Gemeinsamen Bundesausschuss und war zuvor im Verbandsrat des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands (DPWV) sowie im Aufsichtsrat der Aktion Mensch aktiv. Darüber hinaus engagiert sie sich in der Erwachsenenbildung und in verschiedenen ehrenamtlichen Projekten.
Mit der Kußmaul-Medaille würdigt die DGRh herausragende Persönlichkeiten und Projekte, die die Rheumatologie in Deutschland entscheidend mitgeprägt haben. Namensgeber der Auszeichnung ist der deutsche Internist Adolf Kußmaul. Die Ehrung dient dazu, Rheumaforschung zu fördern und den Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen zu unterstützen. Sie zeichnet insbesondere innovative Konzepte in der Aus-, Weiter- und Fortbildung sowie in der Patientenschulung aus. Darüber hinaus stärkt die Medaille den Informationsaustausch zwischen Mitgliedern, Ärzteschaft und Öffentlichkeit über die Erkennung, Behandlung, Rehabilitation und Prävention rheumatischer Erkrankungen.
Die DGRh gratuliert Ursula Faubel sehr herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung und dankt ihr für ihr besonderes Engagement für die Rheumatologie.


Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e.V. (DGRh) verleiht die Kußmaul-Medaille der DGRh in diesem Jahr Donata Apelt-Ihling, Unternehmerin aus Oberkirch/Baden-Württemberg. Mit der Auszeichnung ehrt die DGRh die Unternehmerin für ihre bedeutenden Verdienste um die Rheumatologie. Die Verleihung fand im Rahmen des Deutschen Rheumatologiekongresses 2024 in Düsseldorf statt. Laudator Prof. Dr. med. Matthias Schneider überreichte die silberne Plakette an Donata Apelt-Ihling während der Kongresseröffnung. Frau Apelt-Ihling wird für ihr außerordentliches Engagement für Menschen mit Rheuma ausgezeichnet. Insbesondere erhält sie die Ehrung für ihren aktiven, langjährigen Einsatz als Schirmherrin der Initiative „RheumaPreis“ für Menschen mit Rheuma im Berufsleben.

Donata Apelt-Ihling ist Diplom-Betriebswirtin und Textilunternehmerin. Sie führt als Gesellschafterin die Alfred Apelt GmbH in Oberkirch, einen Familienbetrieb im Schwarzwald. Neben ihrer unternehmerischen Tätigkeit engagiert sich Frau Apelt-Ihling in verschiedenen Verbänden: Sie ist Vizepräsidentin von Südwesttextil e.V., Mitglied im Vorstand der Landesvereinigung Baden-Württembergische Arbeitgeberverbände e.V. und Mitglied im Präsidium des Gesamtverbands der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V.
Die Mutter von drei erwachsenen Kindern setzt sich jedoch nicht nur für die Wirtschaft ein, sondern engagiert sich auch intensiv für Integration, Bildung, Jugend und soziale Verantwortung. Seit 2017 ist sie zudem Schirmherrin des RheumaPreises, einer Initiative, die sich für die Vereinbarkeit von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen mit dem Berufsleben starkmacht.
Im Juli 2024 wurde Donata Apelt-Ihling bereits mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet, was ihre besonderen Leistungen als Unternehmerin und Verbandsfunktionärin unterstreicht.
Mit der Kußmaul-Medaille würdigt die DGRh herausragende Persönlichkeiten und Projekte, die die Rheumatologie in Deutschland entscheidend mitgeprägt haben. Namensgeber der Auszeichnung ist der deutsche Internist Adolf Kußmaul. Die Ehrung dient dazu, Rheumaforschung zu fördern und den Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen zu unterstützen. Sie zeichnet insbesondere innovative Konzepte in der Aus-, Weiter- und Fortbildung sowie in der Patientenschulung aus. Darüber hinaus stärkt die Medaille den Informationsaustausch zwischen Mitgliedern, Ärzteschaft und Öffentlichkeit über die Erkennung, Behandlung, Rehabilitation und Prävention rheumatischer Erkrankungen. Die DGRh gratuliert der Geehrten sehr herzlich und dankt Ihr für Ihr besonderes Engagement für die Rheumatologie.

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e. V. (DGRh) verleiht die Kußmaul-Medaille 2023 an Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Peter C. Scriba aus Münsing in Anerkennung und Würdigung seiner außerordentlichen Verdienste für die rheumatologische Forschung. „Professor Scribas in den frühen 80er Jahren zukunftsweisende Idee, die Gründung eines Lübecker Lehrstuhls für Rheumatologie und die Fusion zweier Kliniken unterschiedlicher Träger, der Rheumaklinik Bad Bramstedt und der Uni- Poliklinik für Rheumatologie, wurde 1989 realisiert und so die Zielvorstellung universitärer Versorgung mit Patienten-zentrierter Forschung erfüllt.“, würdigt der Laudator Prof. Dr. med. Wolfgang L. Groß den Geehrten. Professor Scriba nahm die silberne Plakette in Leipzig persönlich entgegen.

Die wissenschaftliche Karriere von Peter C. Scriba, Jahrgang 1935, begann in Freiburg im Breisgau, wo er nach seinem Staatsexamen 1959 erfolgreich mit summa cum laude promoviert wurde. Ab 1961 war er als Wissenschaftlicher Assistent in der Medizinischen Klinik Innenstadt tätig. Nach einer dortigen Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Biomedizinischen Institut und einem Aufenthalt in Boston als Postdoctoral Research Fellow an der Harvard Medical School 1962/63 wurde er in Freiburg Oberarzt. Im Jahr 1967 schloss er seine Habilitation für Innere Medizin ab, fünf Jahre später wurde er in München zum außerplanmäßigen Professor ernannt. 1980 folgte seine Ernennung zum Professor an der Medizinischen Universität zu Lübeck und die Übernahme der Direktion der Klinik für Innere Medizin. Der vierfache Vater übernahm 1990 für zehn Jahre den Lehrstuhl für Innere Medizin sowie die Direktion der Medizinischen Klinik des Klinikums Innenstadt der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zudem war er zwischen 1991 und 1999 Ärztlicher Direktor des Klinikums Innenstadt der LMU München. Zu den Schwerpunkten seiner wissenschaftlichen Tätigkeit gehören die Entwicklung von Bestimmungsmethoden für Hormone, Wirkmechanismen von Hormonen, endokrinologische Erkrankungen, Forschungsförderung, Gesundheitspolitikberatung und Qualitätsmanagement. Er ist Co-Autor/Autor von mehr als 800 Publikationen, vornehmlich auf dem Gebiet der Endokrinologie.
Daneben übte er verschiedene Funktionen in wissenschaftlichen Gesellschaften und Institutionen aus. Von 1984 bis1987 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie, im Anschluss Mitglied der DFG-Senatskommission für Klinische Forschung bis 1999 und die Mitglied in der Deutschen Akademie der Naturforscher, Leopoldina. Hier war er Obmann und Senatsmitglied von 2003 bis 2007. Von1996 bis 2003 war Scriba außerdem Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums für den Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft. Über 20 Jahre - von 2002 bis 2022 – war er Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer, seither hat er die Funktion des außerordentlichen Mitgliedes dieses Gremiums inne. Zu seinen Verdiensten zählen zudem zahlreiche Auszeichnungen: Er ist seit 2002 Träger des Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und Träger der Ludwig Heilmeyer-Medaille in Gold. Weiterhin erhielt er 2008 die Gustav von Bergmann-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin sowie die Salomon-Neumann-Medaille der Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention. Im Jahr 20215 wurde Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Scriba mit der Paracelsus-Medaille der deutschen Ärzteschaft ausgezeichnet.
Mit der Kußmaul-Medaille würdigt die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. herausragende Persönlichkeiten und Projekte, die die Rheumatologie in Deutschland entscheidend geprägt haben. Namensgeber der Auszeichnung ist der deutsche Internist Adolf Kußmaul, geboren 1822 in Graben bei Karlsruhe, gestorben 1902 in Heidelberg. Die besondere Anerkennung der DGRh will die Rheumaforschung und den Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen auf dem Gebiet stärken. Sie zeichnet wissenschaftliche Konzepte der Aus-, Weiter-und Fortbildung sowie der Patientenschulung aus. Nicht zuletzt trägt diese Ehrung dazu bei, dass Mitglieder, Ärzteschaft und Öffentlichkeit über Erkennung, Behandlung, Rehabilitation und Verhütung rheumatischer Krankheiten informiert sind.

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e. V. (DGRh) verleiht die Kußmaul-Medaille 2022 an Ludwig Georg Bernhard Hammel aus Schweinfurt in Anerkennung und Würdigung seiner außerordentlichen Verdienste um die Rheumatologie. Die Ehrung fand dieses Jahr erstmals wieder in Präsenz statt - im Rahmen des 50. Kongresses der DGRh in Berlin. Bei der Kongresseröffnung überreichte Prof. Dr. med. Jürgen Braun aus Berlin an Ludwig Hammel die silberne Plakette. „Im Namen der DGRh danke ich Dir für Deine sehr verdienstvolle Tätigkeit für die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew und vor allem für alle Patienten mit axialer Spondyloarthritis und für die Rheumatologie insgesamt!“, würdigte der Laudator den Geehrten.

Ludwig Georg Bernhard Hammel, Jahrgang 1958, absolvierte eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und war als Kaufmann in den Branchen Sportartikel, Versicherungen und Werbung tätig. Der 64-jährige Familienvater, dem 1981 ein Morbus Bechterew diagnostiziert wurde, setzt sich seither unermüdlich für eine bestmögliche medizinische Versorgung von Menschen mit Axialer Spondyloarthritis ein. Neben seinen umfangreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten engagierte sich Hammel mehr als 32 Jahre als Bundesgeschäftsführer der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew e. V. (DVMB). In den Jahren von 1988 bis 2022 hielt er in dieser Funktion zudem Vorträge auf zahlreichen Kongressen und publizierte zur Thematik. Er wirkte an der Entwicklung des Patientenschulungsprogramms Morbus Bechterew und mehrerer nationaler Versorgungsleitlinien mit. Nicht nur für Patient:innen, sondern auch für Mediziner und Therapeuten ist er ein geschätzter fachlicher Ansprechpartner.
Mit der Kußmaul-Medaille würdigt die DGRh herausragende Persönlichkeiten und Projekte, die die Rheumatologie in Deutschland entscheidend mitgeprägt haben. Namensgeber der Auszeichnung ist der deutsche Internist Adolf Kußmaul, geboren 1822 in Graben bei Karlsruhe, gestorben 1902 in Heidelberg. Die besondere Anerkennung der DGRh will die Rheumaforschung und den Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen auf dem Gebiet stärken. Sie zeichnet wissenschaftliche Konzepte der Aus-, Weiter-und Fortbildung sowie der Patientenschulung aus. Daneben fördert diese Ehrung den Informationsaustausch zwischen Mitgliedern, Ärzteschaft und Öffentlichkeit über Erkennung, Behandlung, Rehabilitation und Verhütung rheumatischer Krankheiten.

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) verleiht Dr. Joachim Listing die Kußmaul-Medaille 2021. Die DGRh zeichnet ihn für sein großes Engagement in der rheumatologischen Forschung aus. Die Ehrung fand in diesem Jahr virtuell im Rahmen der Eröffnung des Deutschen Rheumatologiekongresses 2021 mit dem 49. Jahreskongresses der DGRh statt. Die Medaille überreichte die DGRh Dr. Listing persönlich in Berlin.

Dr. Joachim Listing, geboren 1950 in Kirchfährendorf in Sachsen-Anhalt, studierte zunächst Mathematik an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg und legte 1973 sein Diplom im Fach ab. Daran schloss der Vater zweier Töchter ein Theologiestudium in Berlin an. Seine Promotionsarbeit zum Thema „Robustheit von Teilmengenauswahlverfahren“ schrieb er an der Universität Rostock. Im Jahr 1989 erlangte er seinen Doktortitel auf dem Gebiet der mathematischen Statistik. In den Jahren von 1973 bis 1990 arbeitete Listing an verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen als wissenschaftlicher Mitarbeiter – darunter die Akademie für Ärztliche Fortbildung und das Haus der Gesundheit in Berlin.
Der Statistiker war von 1992 bis 2015 am Forschungsbereich Epidemiologie des Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin tätig. Dort leitete er verschiedene Projekte. Ab 2005 war er Gruppenleiter der neu eingerichteten Gruppe „Biometrie und Klinische Studien“. Listing ist Ko-Autor/Autor von insgesamt 149 Publikationen und insgesamt mehr als 15.000 mal zitiert. Darüber hinaus war Listing als Biometriker selbstständig tätig. Im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit am DRFZ leistete er einen außerordentlich großen Beitrag zum rheumatologischen Zahlenwerk. Zahlreiche therapeutische Erkenntnisse, Fakten und Zahlen aus rheumatologischen Registern und wichtige statistische Daten für die rheumatologische Forschung und Praxis basieren damit auch auf der Tätigkeit von Dr. Frank Listing.
Mit der Kußmaul-Medaille würdigt die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie herausragende Persönlichkeiten und Projekte, die die Rheumatologie in Deutschland entscheidend geprägt haben. Namensgeber der Auszeichnung ist der deutsche Internist Adolf Kußmaul, geboren 1822 in Graben bei Karlsruhe, gestorben 1902 in Heidelberg. Die besondere Anerkennung der DGRh will die Rheumaforschung und den Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen auf dem Gebiet stärken. Sie zeichnet wissenschaftliche Konzepte der Aus-, Weiter-und Fortbildung sowie der Patientenschulung aus. Nicht zuletzt trägt diese Ehrung dazu bei, dass Mitglieder, Ärzteschaft und Öffentlichkeit über Erkennung, Behandlung, Rehabilitation und Verhütung rheumatischer Krankheiten informiert sind.
Videobotschaft mit der Laudation für den Preisträger anlässlich der Verleihung der Kußmaul-Medaille 2021

Affiliation: Hiller-Stiftung, Düsseldorf
Auszeichnung für: Die DGRh zeichnet sie für ihr großes Engagement für eine bessere Versorgung von Menschen mit rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen und die langjährige und großzügige Förderung der Erforschung dieser Krankheiten aus.
Laudator: Prof. Dr. med. Matthias Schneider
Affiliation: Die Geehrten sind DRL Ehrenpräsidentin Prof. Dr. med. Erika Gromnica-Ihle, ebenso die amtierende Präsidentin der DRL, Rotraut Schmale-Grede und der amtierende Vizepräsident der DRL, Dieter Wiek.
Auszeichnung für: Die DGRh zeichnet sie für ihr großes Engagement für eine bessere Versorgung von Menschen mit rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen und die wirksame Information und Aufklärung über die Krankheit aus.
Laudator: Professor Dr. med. Hanns-Martin Lorenz

Affiliation: Dr. Katinka Albrecht, Ärztin (Teamleitung), Sascha Bischoff (medizinischer Dokumentar), Dr. Johanna Callhoff (Statistikerin), Gregor Förster (medizinischer Dokumentar), Dr. Dörte Huscher (Statistikerin bis 03/2018), Katja Thiele (medizinische Dokumentarin), Prof. Dr. Angela Zink (Leitung Bereich Versorgungsforschung am DRFZ).
Auszeichnung für: Die DGRh zeichnet die Arbeitsgruppe u.a. für die kontinuierliche Erfassung und Analyse von Behandlungsdaten von Menschen mit rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen aus.
Laudator: Prof. Dr. med. Christof Specker


Affiliation: Lupus Erythematodes Selbsthilfegemeinschaft / Lupus Stiftung Deutschland, Pastorin i.R.
Ausgezeichnet für ihr Engagement und ihren Einsatz für Menschen mit rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen
Schwerpunkt der Arbeit von Winkler-Rohlfing ist es, seit mehr als 25 Jahren auf die Situation von Menschen mit seltenen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, insbesondere Lupus Erythematodes, aufmerksam zu machen und deren Versorgung zu verbessern.
Affiliation: Renate Schmidt, Bundesministerin a.D. (SPD) und Christa Stewens, Staatsministerin a.D., stellv. Ministerpräsidentin von Bayern (CSU)
Auszeichnung für ihr parteiübergreifendes Engagement für die Weiterentwicklung der Rheumatologie und ihre politische Unterstützung zur Stärkung des Fachs an den Universitäten
Laudator: Prof. Dr. Ulf Müller-Ladner


Affiliation: Lakomek ist Vorsitzender des VRA und Chefarzt der Klinik für Rheumatologie, Physikalische Medizin und Geriatrie am Johannes-Wesling-Klinikum in Minden.
Auszeichnung für: Heinz-Jürgen Lakomek aus Minden und Werner Liman aus Hagen erhalten die die Kußmaul-Medaille für die Gründung und langjährige erfolgreiche Führung des Verbands Rheumatologischer Akutkliniken e. V. (VRA).

Affiliation: Dr. Werner Liman ist Gründungs- und Vorstandsvorsitzender des VRA bis 2007 und von 1984 bis 2010 Chefarzt der Rheumaklinik im ev. Krankenhaus Hagen-Haspe. Seitdem ist er als FA für physikalische und rehabilitative Medizin in einer Praxis niedergelassen.

Affiliation: Vorsitzende des Stiftungsrats des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ), Berlin
Ausgezeichnet für: Traudl Herrhausen, Bad Homburg, erhält die Medaille für ihren unermüdlichen Einsatz im Interesse der Rheumaforschung

Affiliation: Vorsitzende der Sklerodermie Selbsthilfe e. V.
Ausgezeichnet für: Emma Reil, Heilbronn, erhält die Medaille für ihr langjähriges Engagement für die Sklerodermie Selbsthilfe e. V.
Professor Dr. Peter Kern, Fulda
Dr. Florian Schuch, Erlangen
Professor Dr. Klaus Krüger, München
Dipl.-Med. Gabi Kreher, Fulda
Professor Dr. Christoph Fiehn, Baden-Baden
Dr. Jörg Wendler, Erlangen
Ausgezeichnet für: Die Ausarbeitung eines umfänglichen Kursprogramms für die Rheumatologische Fachassistenz
Laudator:in: Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle und Prof. Dr. Matthias Schneider


Affiliation: Direktorin und Professorin, Fachgebiet Rheumatologie, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Aufgezeichnet für: In Anerkennung und Würdigung besonderer Verdienste um die Rheumatologie verleiht die DGRh die Kußmaul-Medaille 2012 an Dr. Susanne Reiter-Niesert.

Affiliation: Generalsekretärin der MEDICA – Deutsche Gesellschaft für Interdisziplinäre Medizin e. V.
Ausgezeichnet für: In Anerkennung und Würdigung besonderer Verdienste um die Rheumatologie verleiht die DGRh die Kußmaul-Medaille 2011 an Dr. Julia Rautenstrauch.

Affiliation: Ehrenpräsidentin der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband e. V.
Ausgezeichnet für: In Anerkennung und Würdigung besonderer Verdienste um die Rheumatologie verleiht die DGRh die Kußmaul-Medaille 2010 an Prof. Dr. Ing. habil. Christine Jakob.
Affiliation: Dr. rer. nat. Enno Aufderheide - Leiter der Abteilung „Forschungspolitik und Außenbeziehungen“ der Max-Planck-Gesellschaft, Generalverwaltung München. Prof. Dr. rer. nat. Fritz Melchers - Senior Research Group Leader, Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, Berlin. Christoph von Loeben - Gründer der PCM Pharmedico Consulting OHG, Oppenheim
Ausgezeichnet für: In Anerkennung und Würdigung besonderer Verdienste um die Rheumatologie verleiht die DGRh die Kußmaul-Medaille 2009 an Dr. rer. nat. Enno Aufderheide, Prof. Dr. rer. nat. Fritz Melchers und Christoph von Loeben.
Affiliation: Prof. Dr. Renate E. Gay - Professorin an der Rheumaklinik und Leiterin der Abteilung Molekularbiologie am Zentrum für Experimentelle Rheumatologie, UniversitätsSpital Zürich / Universität Zürich.
Prof. Dr. Steffen Gay - Ordentlicher Professor für Experimentelle Rheumatologie und Leitender Arzt am Zentrum für Experimentelle Rheumatologie, Rheumaklinik, UniversitätsSpital Zürich
Ausgezeichnet für: In Anerkennung und Würdigung besonderer Verdienste um die Rheumatologie verleiht die DGRh die Kußmaul-Medaille 2008 an Prof. Dr. med. Renate Erika Gay und Prof. Dr. Steffen Gay.
Affiliation: Prof. Dr. Ernst Feldtkeller - Vizepräsident der Ankylosing Spondylitis International Federation (ASIF). Prof. Dr. Dr. Hans Kröger - Senior Advisor am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin
Ausgezeichnet für: In Anerkennung und Würdigung besonderer Verdienste um die Rheumatologie verleiht die DGRh die Kußmaul-Medaille 2007 an Prof. Dr. Ernst Feldtkeller und Prof. Dr. Dr. Hans Kröger.
Affiliation: Dr. med. Rita Hahnenfeld - Regierungsdirektorin a. D., Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Dr. med. Dieter Mitrenga - Ärztlicher Direktor des Krankenhauses der Augustinerinnen, Köln
Ausgezeichnet für: Die DGRh würdigt das langjährige Engagement von Frau Dr. Rita Hahnenfeld um die Förderung der rheumatologischen Forschung. Die DGRh würdigt das langjährige Engagement von Herrn Dr. Dieter Mitrenga in der Kommission Weiterbildung als ihrem außenpolitischen Sprecher mit der Verleihung der Kussmaul-Medaille.
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