Behandlung rheumatischer Erkrankungen mit Uncaria tomentosa

1. Möglicher Wirkmechanismus, wirksame Substanzen, vorhandene Präparate

Anwendung

Uncaria tomentosa (U.t., die Katzenkralle, englisch Cat’s claw, spanisch Una de Gato) stammt aus der Familie der Rötegewächse, zu denen auch der Kaffeestrauch gehört. Vertreter der Gattung Uncaria finden in Asien und Südamerika Anwendung in der Volksmedizin (Übersicht in [18]). Bei U.t. handelt es sich um eine immergrüne Kletterpflanze, die u.a. im Regenwald des gesamten Amazonasgebietes vorkommt. Bei den dortigen Ureinwohnern findet die Pflanze bei einer großen Zahl von Erkrankungen Anwendung, u.a. bei Abszessen, Arthritis, Asthma, Allergien, Zyklusstörungen und Hautkrankheiten (Übersicht in [18]). Verwendet werden vor allem wässrige Extrakte aus der Rinde von Stamm und Wurzeln (Übersicht in [18]). 

In Deutschland lassen sich über MMI Pharmindex Plus 7 Uncaria-Präparate aufrufen (siehe Tabelle). 

PräparatHerstellerAnmerkungen
Uncaria Tomentosa 90 StückReihildis-Apotheke RiesenbeckNahrungsergänzungsmittel, nicht apothekenpflichtig
Uncaria Tomentosa Axensee, 60, 120 und 300 Kps.Diamant Natuur B.V.S.R.O.Apothekenpflichtig, nicht verschreibungspflichtig, homöopathisches Arzneimittel (im Online-Verkauf als Nahrungsergänzungsmittel bezeichnet)
Uncaria Tomentosa Tropfen 100mlAframed GmbH Pharmazeutische PräparateNicht-Arzneimittel, nicht apothekenpflichtig, (im Online-Verkauf als Nahrungsergänzungsmittel bezeichnet)
Uncariae cum uncis Ramulus 50g und 100gHerbasinica Hilsdorf GmbHNicht-Arzneimittel, nicht apothekenpflichtig
Uncariae cum uncis Ramulus 100gVanplabta GmbH YanMaNicht-Arzneimittel, nicht apothekenpflichtig
Uncariae cum uncis (gou teng) 100gConphymed Pharmaceutical GmbHNicht-Arzneimittel, nicht apothekenpflichtig

Die genannten Präparate sind über das Internet frei erhältlich. Die von uns aufgerufenen Verkaufsangebote enthielten keine konkreten Informationen zu Anwendungsgebieten, Wirkungen oder unerwünschten Effekten.

In der Gelben Liste (www.gelbe-liste.de) finden sich 8 weitere Präparate unter „Una de Gato“ als Kapseln, Rindenpulver, Tee und Liquid. Alle sind als nicht-apothekenpflichtige Nahrungsergänzungsmittel deklariert, Beipackzettel oder Fachinformationen liegen nicht in der Gelben Liste nicht vor.

Chemische und pharmakologische Zusammensetzung

Die Wurzel der Katzenkralle enthält einen sehr hohen Anteil an Oxindol-Alkaloiden. Pflanzenstoffe mit dem Oxindol-Grundgerüst besitzen zahlreiche pharmakologisch bedeutsame Wirkungen, darunter proliferations- und entzündungshemmende, antivirale, antituberkulöse und antioxidative Effekte [22]. In Stamm und Wurzel wurden Terpenoide, wie Quinovinsäureglykoside, Urolsäurederivate und Sterole (v.a. β-Sitosterol), und Flavonoide wie Procyanidine und Chinconaine nachgewiesen [18]. Dazu kommen Hydroxycarbonsäuren wie Chinasäure [39]. Innerhalb der Spezies existieren offenbar erhebliche Unterschiede im Wirkstoffgehalt durch die Existenz sog. Chemotypen, die entweder überwiegend tetracyclische oder überwiegend pentacyclische Oxindole enthalten [21].

Effekte in vitro und in Tiermodellen

Eine PubMed-Recherche ergab zum Stichwort „uncaria tomentosa“ 292 Arbeiten (Stand 3.6.2025). Davon bezogen sich 132 auf Forschungsarbeiten am Menschen, 129 waren in englischer oder deutscher Sprache verfasst. Sämtliche Ausführungen dieser Stellungnahme beziehen sich auf diese 129 Artikel. Innerhalb dieses Pools ergab die Suche unter den Stichworten „uncaria tomentosa and arthritis“ 16 Veröffentlichungen. 

Die biologischen Effekte von U.t.-Bestandteilen sind vielfältig und zum Teil variabel. So hat neben der o.g. genetischen Variabilität der Pflanzen die Art der Ernte und Lagerung, vor allem aber auch die Art der Extraktion (wässrig oder alkoholisch) Auswirkungen auf den Wirkstoffgehalt und die Zusammensetzung der Extrakte, aber auch auf die mögliche Toxizität bei klinischen Anwendungen [35]

Ein großer Teil der wissenschaftlichen Untersuchungen befasst sich mit einer möglichen wachstumshemmenden Wirkung einzelner Inhaltsstoffe von U.t. auf Tumorzellen in vitro [7, 31, 34], die u.a. auf der Hemmung des Wnt-Signalwegs [17] und der Induktion von Apoptose beruht [7, 16, 34]. Die Hemmung von Caspase-3 wird als Vermittler der Apoptose angesehen [15]. Weitere Arbeiten an humanen Zellkulturen untersuchen die Auswirkungen von U.t.-Bestandteilen auf oxidativen Stress [8, 14]. Auch eine Hemmung der Plättchenaggregation und der Thrombinfunktion durch U.t.-Extrakte in vitro wurde beschrieben [23]. Zellkultur- und ex-vivo-Untersuchungen befassen sich mit antimikrobiellen Eigenschaften von U.t.-Extrakten [12, 19, 36] oder einem möglichen Einsatz gegen SARS-CoV-2 [38] oder Dengue-Fieber [24, 30]. 

Für U.t. sind zahlreiche antientzündliche und immunmodulierende Wirkungen beschrieben worden. So hemmen wässrige Auszüge von U.t. offenbar die Apoptose von Lymphozyten im Tiermodell [3], ein Effekt, der v.a. der Chinasäure zugeschrieben wird [2]. Wässrige Auszüge beinträchtigen auch die Aktivierung von mononukleären Zellen des peripheren Blutes (PBMC) durch Interferon Gamma [37]. Ethanolische Rindenauszüge fördern die Apoptose dieser mononukleären Zellen in vitro [9]. Derartige Auszüge bewirken in Zellkulturen auch eine deutliche Inhibition von TNF-alpha durch die Hemmung von NF-κB [6, 32]. Die aus wässrigen Auszügen von U.t. gewonnene Chinasäure ist ebenfalls zur Hemmung von NF-κB in der Lage [39]. Im Tiermodell hemmt die Fütterung mit U.t. die Entstehung einer experimentell induzierten Gastritis [32]. Experimentell induzierte entzündliche Pfotenödeme der Maus heilen durch alkoholische Auszüge von U.t. schneller ab als durch wässrige Extrakte [1]. 

Wesentlich spärlicher sind Untersuchungen zu Auswirkung von U.t.-Bestandteilen auf Gelenke, Gelenkstrukturen, Knorpel- oder Knochengewebe. Eine Mischung von Extrakten, in denen U.t. enthalten war, aber auch Boswellia und Peru-Ginseng, zeigte an Knorpel-Explantaten und Chondrozyten eine entzündungshemmende und chondroprotektive Wirkung [4]. Eine weitere Arbeit beschrieb die Unterdrückung der proinflammatorischen Wirkung von Interleukin-1 auf Chondrozytenkulturen und Knorpelexplantate durch Extrakte von Uncaria guianensis [25]. Die orale Behandlung der Adjuvans-induzierten Arthritis der Ratte mit wässrigen U.t.-Extrakten führte zu einer deutlichen Entzündungshemmung über eine Beeinflussung des ATP-Stoffwechsels [11]. 

2. Überblick über die wissenschaftliche Evidenz zur klinischen Wirksamkeit in der Literatur

Klinische Studien zu U.t. bei rheumatologischen Indikationen sind spärlich. In einer Studie wurden 45 Gonarthrosepatienten im Verhältnis 2:1 mit für 4 Wochen mit gefriergetrocknetem wässrigem Extrakt von U.t. oder mit Placebo behandelt. Die Untersucher verzeichneten ab der ersten Woche eine Verbesserung der globalen Einschätzung von Arzt und Patient und einen Rückgang des Bewegungsschmerzes, allerdings keine Auswirkungen auf Ruheschmerz und Knieschwellung [28]. Eine weitere vierarmige Studie, an der Wissenschaftler der vorigen Studie beteiligt waren, verglich eine Mineralstoffmischung in zwei Dosierungen sowie eine Kombination des Mineralstoffpräparates mit U.t. bei Arthrose bei 107 Patienten. Signifikante Änderungen des WOMAC-Scores oder der Schmerzmittelverwendung wurden nicht erreicht, die Wirkung von U.t. in dieser Studie ist schwer beurteilbar [26]. 

Für die rheumatoide Arthritis existiert eine kleine Studie mit einem U.t.-Extrakt eines pentacyclischen Chemotyps [27]. Hier wurden 40 Patienten behandelt, die zuvor 6 Monate stabil auf Sulfasalazin oder Hydroxychlorochin eingestellt worden waren und eine deutliche Krankheitsaktivität aufwiesen. Die Patienten waren in der Mehrzahl seronegativ. Die ersten 24 Wochen wurde placebokontrolliert behandelt, danach für weitere 24 Wochen alle Patienten mit Verum. Im Vergleich zu Placebo verminderte die Gabe von U.t. in Kapselform signifikant die Zahl schmerzhafter, nicht jedoch die geschwollener Gelenke. Die Analogskalen für globale Krankheitsaktivität und globalen Schmerz sowie Entzündungsparameter und health assessment questionnaire (HAQ) blieben unbeeinflusst [27]. 

3. Mögliche Anwendungen in der Rheumatologie inclusive zu erwartender positiver Effekte

Präparate mit eindeutig charakterisierter Zubereitung sowie definiertem und standardisiertem Wirkstoffgehalt sind in Deutschland nicht verfügbar. Eine sinnvolle Anwendungsmöglichkeit ist daher in der Rheumatologie nicht ersichtlich. 

4. Mögliche Nebenwirkungen und Limitationen

Im Tiermodell sind definierte Extrakte von U.t. auch in hohen Dosen gut verträglich [33]. Die o.g. klinischen Studien berichteten eine gute Verträglichkeit von U.t. [27, 28]. Dennoch scheint die Anwendung beim Menschen nicht risikofrei zu sein. U.t.-Präparate sind in Zusammenhang mit einem Serotonin-Syndrom gebracht worden [29]. Die Verabreichung von U.t. hat zu Fällen interstitieller Nephritis geführt [5]. Ein Fall akuten Nierenversagens nach U.t.-Behandlung eines Patienten mit SLE wurde veröffentlicht [20]. Zudem wurde die Verschlechterung von motorischen Parkinson-Symptomen nach Einnahme von U.t. beschrieben [13]. In vitro-Studien zeigen, dass U.t. das Cytochrom-System CYP3A4 hemmen kann, so dass Interaktionen mit Arzneimitteln nicht ausgeschlossen sind [10]. 

5. Abschließende Empfehlung der Kommission

Die vorliegende Evidenz reicht nicht aus, um die Anwendung von U.t.-haltigen Zubereitungen für rheumatologische Indikationen zu empfehlen. Präparaten mit eindeutig charakterisierter Zubereitung sowie definiertem und standardisiertem Wirkstoffgehalt sind in Deutschland nicht verfügbar. Von einer Selbstmedikation sollte zum jetzigen Zeitpunkt daher abgeraten werden. Auch wenn schmerzlindernde Effekte von Inhaltsstoffen von U.t. nicht ausgeschlossen werden können, gibt es keine Hinweise auf echte entzündungshemmende oder krankheitsmodifizierende Wirkungen. Daher sollte auf besser charakterisierte Alternativen zurückgegriffen werden. 

Literatur- und Quellenverzeichnis

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Stand: 11.03.2026

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