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Preisverleihungen der DGRh

Die Fachgesellschaft zeichnet vier Persönlichkeiten für besondere Verdienste aus

Aktuelles | 15. September 2026

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Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Deutschen Rheumatologiekongresses 2026 in Leipzig zeichnete die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e. V. (DGRh) vier Persönlichkeiten für ihr wissenschaftliches und fachgesellschaftliches Engagement aus: Prof. Dr. med. Elisabeth Märker-Hermann ernannte sie zum Ehrenmitglied, Prof. Dr. med. Bernhard Manger verleiht sie Kußmaul-Medaille, an Dr. rer. nat. Anna-Lena Schäfer verliehe die DGRh den Joachim Kalden-Promotionspreis und an Carlo A. G. Veltri den Hans-Hench-Preis. Der Rudolf Schoen-Preis 2026 der Stiftung der DGRh ging in diesem Jahr an PD Dr. Christina Bergmann und PD Dr. Patrick-Pascal Strunz. Die DGRh gratuliert allen Geehrten und dankt ihnen sehr für ihr Engagement für die Rheumatologie und klinische Immunologie.

Ehrenmitgliedschaft für Prof. Dr. med. Elisabeth Märker-Hermann

Mit der Ehrenmitgliedschaft würdigt die DGRh die langjährigen Verdienste von Prof. Dr. med. Elisabeth Märker-Hermann um die Rheumatologie und die Fachgesellschaft. Besonders prägend war ihre Amtszeit als erste Präsidentin der DGRh von 2005 bis 2006. Darüber hinaus gehörte sie von 1996 bis 2024 dem wissenschaftlichen Beirat der Fachgesellschaft an. Von 2002 bis 2023 leitete sie die Klinik für Innere Medizin IV mit den Schwerpunkten Rheumatologie, Klinische Immunologie und Nephrologie an den Dr. Horst Schmidt Kliniken in Wiesbaden. Professorin Märker-Hermann hat seit dem Jahr 1983 alle Kongresse der DGRh besucht und maßgeblich das Programm mitgestaltet. Ein besonderes Anliegen ist ihr seit vielen Jahren die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Hier finden Sie weitere Informationen zur Ehrenmitgliedschaft von Prof. Dr. med. Elisabeth Märker-Hermann

Kußmaul-Medaille für Prof. Dr. med. Bernhard Manger

Die Kußmaul-Medaille 2026 erhält Prof. Dr. med. Bernhard Manger für seine außerordentlichen Verdienste um die rheumatologische Arbeit und Fortbildung. Seine gesamte medizinische und akademische Laufbahn war eng mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen verbunden. Nach einem Forschungsaufenthalt an der University of California in San Francisco wurde er am Universitätsklinikum Erlangen Oberarzt, stellvertretender Klinikdirektor und 1994 auf eine C3-Professur berufen. Seit 1990 engagiert sich Professor Manger sich in der DGRh, unter anderem als Vorsitzender der Kommission Pharmakotherapie und langjähriges Beiratsmitglied. Hier finden Sie weitere Informationen zur Kußmaul-Medaille für Prof. Dr. med. Bernhard Manger.

Joachim Kalden-Promotionspreis für Dr. rer. nat. Anna-Lena Schäfer

In diesem Jahr zeichnet die DGRh Dr. rer. nat. Anna-Lena Schäfer mit dem Joachim Kalden-Promotionspreis 2026 aus für ihre Arbeit „Deciphering antibody-secreting cell heterogeneity in health and disease“. In ihrer Dissertation untersuchte die Immunobiologin Antikörper-sezernierende Zellen und deren Bedeutung beim systemischen Lupus erythematodes. Dabei identifizierte sie im Lupus-Mausmodell eine autoreaktive und proinflammatorische Zellpopulation, die eng mit der Krankheitsaktivität verbunden ist. Die Ergebnisse liefern neue Einblicke in die Entstehung pathogener Immunantworten und mögliche Ansatzpunkte für gezieltere Therapien. Seit März 2026 arbeitet Schäfer als Postdoktorandin am Universitätsklinikum Freiburg. Hier finden Sie weitere Informationen zum Joachim Kalden-Promotionspreis für Dr. rer. nat. Anna-Lena Schäfer.

Hans-Hench-Preis für Carlo A. G. Veltri

Der Hans-Hench-Preis 2026 geht an Carlo A. G. Veltri vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum. Ausgezeichnet wird seine Studie zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen. Grundlage waren Daten von 16.421 Patientinnen und Patienten aus den Jahren 2010 bis 2022. Die Analyse zeigt einen deutlichen Anstieg der Erwerbstätigkeit, zugleich bestehen weiterhin Unterschiede zur Allgemeinbevölkerung. Veltri arbeitet seit 2024 in der Versorgungsforschung am DRFZ und promoviert im PhD Programm Health Data Sciences der Charité Universitätsmedizin Berlin. Hier finden Sie weitere Informationen zum Hans-Hench-Preis für Carlo A. G. Veltri.

Mit den Auszeichnungen und Ehrungen würdigt die DGRh wissenschaftliche Leistungen, langjähriges Engagement und Beiträge zur Weiterentwicklung der Rheumatologie und Klinischen Immunologie in Forschung, Versorgung und Fachgesellschaft.

Ihr Kontakt

DGRh Geschäftsstelle
Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e.V.
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